2-1 Heimsieg gegen den VfB Stuttgart

Der FC St. Pauli setzt ein wichtiges Lebenszeichen im Klassenerhalt und schlägt den favorisierten VfB Stuttgart nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung mit 2-1.

Ausgelassener Jubel nach diesem Überraschungssieg auch bei den Nilsson Mandela Allstars. Und wir hatten doppelten Grund zur Freude, denn einer unserer Gorillas feierte einen runden Geburtstag. Die geplante große Party am Abend wurde gemeinsam mit unserem Geburtstgaskind standesgemäß eingeläutet.

Viele eigene Ausfälle im Kader der Boys in Brown und die Pokalniederlage unter der Woche in Leverkusen machten nicht unbedingt Hoffnung auf einen Heimsieg. Und als die Mannschaftsaufstellung des VfB mit diesen diversen Nationalspielern vorgetragen wurde, war spätestens klar, dass der Favorit aus dem Schwabenland kam.

Aber es lief anders: Die Mannschaft von Coach Alexander Blessin war von Beginn unglaublich griffig, hatte das nötige Spielglück und einen starken Nikola Vasilj im Tor, der in der 13. Minute die Null gegen Chris Führich festhielt. In der 24. Minute rettete der Pfosten vor einem Rückstand durch Deniz Undav.

Der FC St. Pauli war dennoch im Spiel und trat sehr engagiert in den Zweikämpfen auf. Die Belohnung war das 1-0 durch Manolis Saliakas, der den Ball in der 35. Minute sehenswert in die Maschen drosch. Mit der knappen Führung ging es in die Pause.

Insbesondere die kämpefrische Leistung der Boys in Brown imponierte auch uns Allstars und plötzlich glaubten wir alle daran. Hier geht heute was!

Das Handspiel von Chris Führich in der 55. Minute direkt vor unseren Nasen sahen wir sofort. Das dieses im Strafraum war und zum berechtigten Elfemter führte nicht. Umso schöner, dass Danel Sinani eiskalt zum 2-0 einschob. 

Dieser 2-Tore-Vorsprung hielt bis zum Ende und lag vor allem an dem weiter riesengroßen Einsatz mit ganz viel braun-weißem Herz von der gesamten Mannschaft. Es wurde gegrätsch, geackert und Fußball gearbeitet. Hervorzuheben ist sicherlich Jackson Irvine, dem wir alle kein Spiel über die ganze Spielzeit zugetraut hätten. Der Kapitän ging über die Schmerzgrenze und war ein wahrer Leader.

Jamie Leweling traf in der 90. Minute noch zum 2-1 und das große Zittern begann. Doch mit den Fans im Rücken und einer fantastischen Stimmung im Millerntor wurde der Heimsieg ins Ziel gebracht.

Der Auftritt des Magischen FC am erst 21. Spieltag ist ein echtes Lebenszeichen im Abstiegskampf und gibt auch den Nilsson Mandela Allstars neuen Mut.

Wir fahren mit einer Delegation optimistisch nach Leverkusen (aller guten Dinge sind drei) und danach brennt die Hütte beim nächsten Heimspiel gegen unsere Freunde aus Bremen, die leider mit uns in diesem blöden Schlamassel hängen.

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